Architekturbüro Möhler
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Universal Design

Alltagshilfen müssen nicht wie solche aussehen oder unschön sein.

Die Idee des Universal Design ist die Auslegung von Produkten und Umgebungen so, dass sie für alle Menschen nutzbar sind, soweit irgend möglich ohne erforderliche Anpassungen oder Auslegungen.

Prinzip 1: Breite Nutzbarkeit Das Produkt oder das Webangebot soll für Nutzer mit unterschiedlichen Fähigkeiten zur Verfügung stehen und für alle Nutzer identisch, wenn möglich auch gleichwertig, sein.
Prinzip 2: Flexibilität in der Benutzung Es sollte eine Wahlmöglichkeit der Benutzungsmethoden zur Verfügung stehen. So sollte z.B. rechts- oder linkshändige Benutzung unterstützt werden.
Prinzip 3: Einfache und Intuitive Benutzung Vermieden werden sollte eine unnötige Komplexität und die Benutzung soll unabhängig von der Erfahrung oder dem Wissen des Nutzers sein.
Prinzip 4: Sensorisch wahrnehmbare Informationen Der User sollte die Lesbarkeit maximieren können. Bedacht werden sollte zudem, dass auch Kontraste störend wirken können. Außerdem sollte auf die Kompatibilität mit Techniken oder Geräten Wert gelegt werden (Screen Reader).
Prinzip 5: Fehlertoleranz Warnungen vor Risiken und Fehlern helfen dem User letztere zu vermeiden. Die Elemente sollen so angeordnet werden, dass Risiken und Fehler minimiert werden. So findet sich der User schneller zurecht. Auch eine durchdachte Elementeanordnung trägt dazu bei, Fehler auszuschließen.
Prinzip 6: Niedriger körperlicher Aufwand Vermieden werden sollte eine unnötige körperliche Anstrengung.
Prinzip 7: Größe und Platz für Zugang und Benutzung Eine klare Sicht auf die wichtigen Elemente soll, genauso wie die komfortable Erreichbarkeit aller Komponenten, sichergestellt werden.